KunstantiquariatFriedrich Piesk

Philipp Rumpf

Der Frankfurter Landschafts-, Genre- und Bildnismaler Philipp Rumpf (1821 - 1896) besuchte im Alter von 15 Jahren zunächst die Bildhauerklasse am Städelschen Kunstinstitut. 1838 begann er jedoch das Studium der Landschaftsmalerei und wurde 1842 Schüler Jakob Beckers. Nach seiner Ausbildung eröffnete er in Frankfurt eine Malschule für Töchter des Bürgertums, die ihm und seiner Familie bald ein gutes Auskommen sicherte. 1852 hatte er Paris besucht, wo ihn die Werke von Camille Corot und Gustav Courbet beeindruckten.

Mit seinen Freunden Anton Burger und Jakob Fürchtegott Dielmann gehörte Rumpf zu den Gründern der Malerkolonie Kronberg und hatte hier - in der alten Apotheke auf dem Doppes - von 1875 bis in die 90er Jahre seinen festen Wohnsitz.  Rumpf war ein gefragter Porträtmaler und ein Meister der Farbgebung, dessen Familienbilder, für die ihm oft seine Töchter Modell standen, überaus geschätzt waren.