KunstantiquariatFriedrich Piesk

Hermann Metz

Hermann Metz  (1865 -1945), der aus Kassel stammte und die dortige Akademie besuchte,
war „einer der treuesten Besucher Willingshausens“ (C. Bantzer). Er gehörte seit 1889 zum engen Kreis der Maler um Carl Bantzer und war befreundet mit Heinrich Giebel, Adolf Lins, Emil Zimmermann und Wilhelm Thielmann.

Das malerische Oeuvre von Hermann Metz ist vergleichsweise klein. „Mit dem Malen versäumt man die beste Zeit“, war ein geflügeltes Wort von ihm, das uns Carl Bantzer in seinem Buch Hessen in der Deutschen Malerei überliefert hat. Weiter heißt es dort (S. 137 u. 138): „...Mit dem Zeichenblock, vielleicht auch Buntstiften im Rucksack, in den von Emil Zimmermann geerbten unverwüstlichen Wasserstiefeln und mit federgeschmücktem Hut zieht er früh und nachmittags los zum Zeichnen oder Genießen, wozu auch das Angeln gehört. Kommt dann die Zeit seines Abschieds, so läßt er die Freunde die Ernte des Aufenthalts sehen, das ist eine große Anzahl ungemein reizvoller, mit leichter Hand und scharfem Blick für das Bildliche gemachter Zeichnungen, nach denen er dann zu Hause frei seine Bilder gestaltet, die sich immer durch feines Tongefühl auszeichnen und trotz freier Gestaltung stets die Eigenart echt hessischer Landschaft bewahren...“

 

Literaturempfehlung

Carl Bantzer: Hessen in der deutschen Malerei, bearbeitet, erweitert und neu herausgegeben von Angelika Baeumerth, Marburg 1993.